
Orca-Mutter trägt erneut totes Kalb mit sich
n-tv
Vor einigen Jahren beobachten Forscher, wie ein Orca-Weibchen wochenlang ihr totes Neugeborenes mit sich herumträgt. Nun wird die Schwertwal-Mutter erneut gesichtet - und wieder scheint sie um ihren Nachwuchs zu trauern.
Eine Orca-Mutter, die vor Jahren ihr totes Kalb mehr als zwei Wochen lang mit sich herumgetragen hatte, ist erneut mit einem toten Neugeborenen gesichtet worden. Der auch als J35 bekannte Schwertwal Tahlequah sei mit seinem toten Kalb im Puget-Sund vor der Küste des US-Bundesstaates Washington im Westen der USA beobachtet worden, erklärte das Center for Whale Research am Donnerstag (Ortszeit).
Das gleiche Verhalten hatte J35 den Forschern zufolge bereits im Jahr 2018 gezeigt, als sie ihr totes Kalb 17 Tage lang bei sich behielt. Der jetzige Verlust des weiblichen Neugeborenen sei "besonders niederschmetternd", da Tahlequah damit bereits zwei ihrer vier dokumentierten Kälber verloren habe.
Tahlequah gehört zu einer rund 70 Mitglieder zählenden Gruppe von Schwertwalen, die jedes Frühjahr und jeden Herbst mehrere Wochen in den Gewässern des Puget-Sunds verbringt. Unter anderem wegen eines Rückgangs bei Beutetieren und Belastungen durch Schiff- und Bootsverkehr geht die Orca-Population zurück, in den USA gilt die Tierart als bedroht.

Ein 23-Jähriger unter Drogen, der in Hagen in Nordrhein-Westfalen das Rot einer Ampel ignoriert hat, überraschte die Polizei mit einer ungewöhnlichen Erklärung: Die Ampel habe "Blaulicht" gezeigt, so dass er durchgefahren sei, sagte der Fahrer eines gemieteten Kleintransporters den Angaben zufolge. Er habe vehement bestritten, bei Rot gefahren zu sein, teilte die Polizei weiter mit.

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