
Behörden in Los Angeles müssen unbequeme Fragen beantworten
n-tv
In den USA ist eine Diskussion darüber entstanden, ob die Behörden eine Mitschuld daran tragen, dass die Brände in Los Angeles nicht besser bekämpft werden können. Die Bürgermeisterin glaubt, dass Budgetkürzungen bei der Feuerwehr nicht ursächlich sind. Probleme soll es mit Hydranten geben.
Mit den heftigen Bränden im Großraum Los Angeles ist das Katastrophenmanagement der Westküstenmetropole schlagartig in den Fokus gerückt. "Unsere oberste Priorität ist es jetzt, Leben zu retten, Leben zu schützen, Häuser zu retten. Ich bin nicht hier, um über den Stand unseres Haushalts zu sprechen", sagte Bürgermeisterin Karen Bass bei einer Pressekonferenz, bei der sie sich kritischen Fragen anwesender Journalisten zu fehlenden Ressourcen und verzögerter Hilfe stellen musste.
Anwohner der betroffenen Gebiete berichteten einem Reporter zufolge etwa von nicht funktionierenden Hydranten, fehlendem Löschwasser und nicht anwesenden Rettungskräften. Bass räumte ein, extreme Wetterbedingungen - vor allem starke Winde - hätten die Lage verschärft und den Einsatz von Löschflugzeugen behindert. "Wir wissen auch, dass Feuerhydranten nicht für derartige massive Zerstörungen ausgelegt sind", sagte sie.

Ein 23-Jähriger unter Drogen, der in Hagen in Nordrhein-Westfalen das Rot einer Ampel ignoriert hat, überraschte die Polizei mit einer ungewöhnlichen Erklärung: Die Ampel habe "Blaulicht" gezeigt, so dass er durchgefahren sei, sagte der Fahrer eines gemieteten Kleintransporters den Angaben zufolge. Er habe vehement bestritten, bei Rot gefahren zu sein, teilte die Polizei weiter mit.

Vier Autos der Marke Tesla haben in der Nacht in Berlin gebrannt, drei weitere Autos sind in dem Geschehen beschädigt worden. Ob die vier Brände, die in einem Zeitraum von etwa einer halben Stunde passierten, in einem direkten Zusammenhang stehen, ist nach Angaben der Polizei bislang unklar, ebenso die Brandursache.