MoreBack to News Headlines

Kann die Sitzordnung gute Noten fördern?
n-tv
Ein Schüler ist der notorische Störenfried der Klasse, ein anderer benimmt sich vorbildlich und hat gute Noten. Ist es sinnvoll, die beiden zusammenzusetzen, um den Quatschmacher zu fördern? Die Meinungen darüber gehen auseinander.
Die Schulglocke läutet, Schülerinnen und Schüler stürmen in ihren neuen Klassenraum und kämpfen um Sitzplätze neben ihren Freunden. Das Ergebnis: Mädchen und Jungen sitzen getrennt. In einer Ecke bildet sich eine Reihe mit guten Schülerinnen und Schülern, weiter hinten machen sich diejenigen breit, die öfter keine Hausaufgaben haben. Für Lehrende stellt sich dann die Frage: Lasse ich die Kinder so sitzen? Erst einmal sei es normal, dass sich Kinder und Jugendliche mit ähnlichem Hintergrund miteinander anfreunden und auch zusammensitzen wollen, sagt die Psychologin Julia Rohrer von der Universität Leipzig. "Das Phänomen nennt sich Homophilie - gleich und gleich gesellt sich gern."More Related News