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Busfahrer-Streik in Rheinland-Pfalz wird ausgesetzt
n-tv
Mainz (dpa/lrs) – Der Streik der privaten Busfahrer in Rheinland-Pfalz wird ausgesetzt. Mit Schichtbeginn an diesem Montag (12. Juli) sollen die Busse wieder rollen, kündigte die Gewerkschaft Verdi am Samstag in Mainz an. Zuvor hatten sich Verdi und die Arbeitgeber auf eine sogenannte Mediation verständigt. Das erste Einigungsgespräch werde kommende Woche stattfinden, sagte Verdi-Verhandlungsführer Marko Bärschneider. Von streikbedingten Busausfällen waren auch viele Schüler betroffen.
Der Tarifkonflikt dauert seit mehr als zwei Jahren. Es geht um die Verdi-Forderung nach einer Anhebung der Löhne und einer Bezahlung der Standzeiten, also der Pausen während einer Arbeitsschicht. Verdi strebt für die nach Gewerkschaftsangaben rund 3500 Busfahrer ein Lohnniveau wie in den rheinland-pfälzischen Nachbarländern Hessen und Baden-Württemberg an. In der Sache sei man sich mit der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz "grundsätzlich einig", so Bärschneider. Bislang habe jedoch eine Zusage des Landes für eine Refinanzierung von Mehrkosten einer Einigung gefehlt. Nun stehe fest, dass das Land sich beteiligen werde.![](/newspic/picid-2921044-20250216093307.jpg)
Am Abend gibt es die erste Viererrunde von Kanzlerkandidaten in der deutschen Fernsehgeschichte: In der Redeschlacht trifft Amtsinhaber Olaf Scholz von der SPD auf seinen Herausforderer von der Union, Friedrich Merz. Vervollständigt wird das sogenannte Quadrell von den Kanzlerkandidaten der Grünen und der AfD, Robert Habeck und Alice Weidel. Insbesondere die Themen Wirtschaft und Migration dürften bei dem politischen Schlagabtausch kontrovers diskutiert werden.