
Woran erkennt man eine Gürtelrose?
n-tv
Wenn die Haut schmerzt, juckt und brennt, könnte das eine Gürtelrose sein. Die Nervenerkrankung wird durch das "schlafende" Windpocken-Virus ausgelöst und trifft oft Menschen über 50. Wie genau äußert sich eine Gürtelrose - und was sollte man dann tun?
Es tut irgendwie weh, man will sich kratzen und dann ist da noch so ein Abgeschlagenheitsgefühl: Diese Symptome sind erst einmal unspezifisch, können aber auch auf eine Gürtelrose hindeuten. Kerstin Lommel, Chefärztin der Dermatologie und Allergologie im Helios Klinikum Berlin-Buch, erklärt, wie man eine Gürtelrose erkennt und welche Behandlung helfen kann.
Wie entsteht eine Gürtelrose?
Die Gürtelrose (Herpes zoster) ist eine Nervenerkrankung und wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst - dasselbe Virus, das im Kindesalter Windpocken verursacht. Nach Abklingen der Windpocken bleibt das Virus "schlafend" in den Nervenzellen des Körpers zurück und kann Jahre später wieder aktiv werden.