
Mutter und Sohn mit Messer verletzt: 32-Jähriger vor Gericht
n-tv
Eine Frau und ihr kleiner Sohn werden in einer Wohnung in Berlin verletzt. Der Angreifer soll ein Hackmesser eingesetzt und der Mutter dabei einen Finger abgetrennt haben. Was war das Motiv?
Berlin (dpa/bb) - Ein 32-Jähriger soll eine Frau mit einem Hackmesser attackiert und dabei auch ihren einjährigen Sohn verletzt haben. Rund sieben Monate nach dem Geschehen steht der Mann wegen schwerer und gefährlicher Körperverletzung vor dem Berliner Landgericht. Bei der Tat habe er der Frau zahlreiche Schnittwunden zugefügt und ihr den kleinen Finger der rechten Hand abgetrennt, heißt es in der Anklage. Auch der kleine Junge habe Schnittwunden erlitten.
Der Verteidiger kündigte an, dass mit einer Aussage seines Mandanten zu einem späteren Zeitpunkt zu rechnen sei. Der Anwalt sagte am Rande, der Hintergrund des Geschehens sei bislang unklar. Der Angeklagte und die Frau – beide stammen aus Vietnam – hätten sich bis dahin gut verstanden.
Der 32-Jährige soll die damals 43-jährige Frau am 7. August vorigen Jahres in ihrer Wohnung in Berlin-Friedrichsfelde aufgesucht haben. Er habe Bier getrunken, seine Bekannte dann mit einer Flasche geschlagen und sie schließlich "etwa eine halbe Stunde lang" mit einem Hackmesser traktiert, so die Anklage. Immer wieder habe er mit dem Messer Richtung Kopf geschlagen.

Wie soll die nächste Bundesregierung mit der Türkei umgehen? "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man von der türkischen Regierung eher eine Gegenreaktion erhält, wenn man sie öffentlich angreift", sagt Türkei-Expertin Ellinor Zeino von der Konrad-Adenauer-Stiftung. "Für die aktuell inhaftierten Menschen ist es eventuell hilfreicher, hinter verschlossenen Türen zu sprechen."