
Kein einziger Cannabisclub in Bayern genehmigt
n-tv
Seit einem Jahr gilt eine Teil-Legalisierung von Cannabis, seit zehn Monaten dürfen Vereinigungen unter strengen Regeln anbauen - zumindest laut Gesetz. In Bayern: Fehlanzeige.
München (dpa/lby) - In Bayern ist bisher keine einzige nicht-kommerzielle Anbauvereinigung für Cannabis genehmigt worden. Bislang seien beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 37 Anträge auf eine Erlaubnis eingegangen, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Davon seien acht Anträge wieder zurückgenommen worden; ein Antrag wurde abgelehnt. 28 Anträge werden noch geprüft. "Erlaubnisse wurden noch nicht erteilt."
Vor einem Jahr wurde zum 1. April 2024 der Konsum von Cannabis unter bestimmten Bedingungen bundesweit legalisiert. Zwei Monate später konnten ab 1. Juli sogenannte Cannabisclubs einen Antrag auf nicht kommerziellen Anbau in ihrem jeweiligen Bundesland stellen.
Die Staatsregierung hat die Teillegalisierung stets kritisiert und mit strengen Regeln einzuschränken versucht. "Die Legalisierung von Cannabis zu Konsumzwecken ist und bleibt ein schwerer Fehler", sagt Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU). "Mit Blick auf den Gesundheits- und Jugendschutz sowie die Suchtprävention halte ich sie für unverantwortlich. Bayern setzt sich dafür ein, dass die Legalisierung vollständig zurückgenommen wird."

In Deutschland herrscht akuter Bunker-Mangel. Und die wenigen öffentlichen, die es gibt, sind nicht mehr einsatzbereit. Mit "relativ geringem Aufwand" könnten die alten Bunker aber wieder fit gemacht werden, sagt Mario Piejde von BSSD-Defence im ntv-Interview. Die Bausubstanz der deutschen Bunker sei sehr gut. Immer mehr Privatleute möchten sich schützen, die Nachfrage bei der Berliner Firma steigt stetig an.