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3,4 Milliarden Jahre alte Spuren von Leben
n-tv
In Gestein aus Südafrika finden Forscher Spuren von einigen der frühesten bekannten Organismen auf der Erde. Die Einzeller lebten vor etwa 3,4 Milliarden Jahren an warmen Quellen unterm Meeresboden. Eine solche Umgebung könnte auch auf anderen Planeten die Entstehung von Leben begünstigen.
In Südafrika haben Forscher Spuren von einigen der frühesten bekannten Organismen auf der Erde entdeckt. Die versteinerten Einzeller lebten vor etwa 3,42 Milliarden Jahren an heißen Quellen unter dem Meeresboden - also gut 1 Milliarde Jahre nach Entstehung der Erde. Dies seien die frühesten Belege für Mikroben, die Methan verstoffwechseln, schreibt das Team um Barbara Cavalazzi von der Universität Bologna im Fachblatt "Science Advances". Das Team um Cavalazzi untersuchte Sedimentgestein, das aus dem Barberton Greenstone Belt im Nordosten von Südafrika stammt. Dabei stießen sie auf zwei fadenförmige Strukturen von Mikrofossilien. Darin deuten sie kohlenstoffreiche Areale als Überbleibsel der Zellwände, andere chemische Verbindungen als Rückstände von Prozessen im Zellinneren.
Wasserstoff soll eine wichtige Rolle in einer klimafreundlichen Zukunft spielen: als Energielieferant, Energiespeicher und zum Einsatz in einer CO2-neutralen Industrie. Bisher liegen die Hoffnungen auf grünem Wasserstoff, der unter Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenkraft aus Wasser erzeugt wird. Doch die Produktion ist bislang gering, denn die notwendigen Investitionen sind gewaltig. Andere Verfahren, wie die Herstellung von Wasserstoff aus Öl- oder Gas, werden nur als Zwischenlösungen gesehen.
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Der Mensch hat immer wieder versucht, über die Natur Herr zu werden. Gelungen ist es ihm noch nicht. Im Gegenteil, wie der Klimawandel beweist. Der Italiener Vincenzo Levizzani, Wolkenphysiker und Forschungsleiter am Institut für Atmosphärenwissenschaften und Klima des Nationalen Forschungsrats (CNR) ist Autor des Buchs "Das Geheimnis der Wolken - Handbuch zum Lesen des Himmels". Über Experimente mit dem Wetter, eine kostspielige Möglichkeit, mit Wolken den Klimawandel zu bremsen und das Erlernen der Wolkensprache spricht Levizzani mit ntv.de.