Im Morgengrauen des 3. Juni 2024 greift ein junger Mann im sächsischen Vogtland zu einer Axt. Brutal schlägt er damit auf seine Mutter und Großeltern ein. Alle drei sterben. Im Prozess schildert der 28-Jährige, was ihn zu der schrecklichen Tat bewegt hat. Das Gericht lässt sich davon nicht beeindrucken.
Die Bundesanwaltschaft durchsucht Wohnungen von Mitgliedern der "Brigade N'Hamedu". Die Eritreer, die die Regierung in dem ostafrikanischen Land stürzen wollen, sollen für mehrere Gewalttaten in Deutschland verantwortlich sein. Im Fokus stehen vor allem die Ausschreitungen beim Eritrea-Festival 2022 und 2023.
Vor zwei Jahren machten die Münchner Ermittler mit einer großangelegten Razzia gegen Mitglieder der Letzten Generation Schlagzeilen - nun liegt das Ergebnis der zeitintensiven Untersuchungen vor: Die Generalstaatsanwaltschaft München erhebt Anklage gegen fünf Mitglieder der mittlerweile umbenannten Gruppe. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung nach Paragraf 129 des Strafgesetzbuches. Dass es die Letzte Generation - zumindest auch - auf die Begehung von Straftaten angelegt hat, dürfte im Hinblick auf etliche Verurteilungen wegen Nötigung und Sachbeschädigung kaum einer bezweifeln. Aber wiegen die Delikte wirklich so schwer wie jene der Mafia oder rechtsextremistischer Gruppen, die üblicherweise unter den Paragrafen fallen? Der Strafrechtler Milan Kuhli von der Universität Hamburg sprach sich vor zwei Jahren klar gegen eine Strafbarkeit der Aktivisten im Hinblick auf eine kriminelle Vereinigung aus. Im Hinblick auf die Entwicklung der Letzten Generation fällt seine Einordnung heute anders aus.
In der Oberpfalz läuft ein Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst. Einem Polizeisprecher zufolge soll es auf einer Feier auf dem Grill- und Zeltplatz am Lindlberg in Parsberg mit mehreren Hundert Gästen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Dabei verletzten sich einige Besucher des Newroz-Festes, dem kurdischen Neujahrstag, einige davon lebensgefährlich. "Eine Person erlag in der Folge ihren schweren Verletzungen", sagte der Polizeisprecher zu ntv.de.
Am 16. März 2020 geht Deutschland in den ersten Corona-Lockdown. Es folgen Diskussionen über Schulschließungen, Masken und die Corona-Impfung. Wie erfolgreich waren diese Maßnahmen? Hat die Impfung nun vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt oder nicht? Wäre Deutschland mit dem schwedischen Modell besser gefahren? Zum fünften Jahrestag der Pandemie stehen die frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Alena Buyx und Virologe Christian Drosten im "ntv Salon" Rede und Antwort - natürlich auch zur Labortheorie: Ist überhaupt wichtig, ob Sars-CoV-2 aus einem Labor kommt oder nicht?
Den geheimnisvollsten Ort seines Lebens nennt Adam Fletcher "Adamistan": das innere Ich, die Psyche, der eigene Großspeicher, der Erinnerungen und Erlebnisse ablegt - manchmal verdreht und verzerrt. Es ist der Nährboden von Einbildungen und falschen Gewissheiten, die einen durchs Leben begleiten und in die Irre führen können. Betroffen ist die menschliche Identität, in Fletchers Fall die Vorstellungen als Mann von Zugehörigkeit, Verantwortung oder Unabhängigkeit. Dass er sich in Adamistan seinen Lebenslügen und Ängsten stellen konnte, verdankt er einer intensiven Meditation - die seine Freundin ohne Rücksprache organisiert hatte. Im neuen Buch "In der Ruhe liegt der Wahnsinn: Wie ich in einem 10-tägigen 'Schweige-Retreat' den Verstand verlor, aber mein Glück und alles andere fand" hat Adam Fletcher die Erfahrungen aufgeschrieben.