![Zugverkehr in Mecklenburg-Vorpommern massiv eingeschränkt](https://bilder1.n-tv.de/img/Bilder_dpa_Import/crop22735576/9211327652-cImg_16_9-w1200/Fahrgaste-warten-auf-einen-Zug.jpg)
Zugverkehr in Mecklenburg-Vorpommern massiv eingeschränkt
n-tv
Schwerin (dpa/mv) - Der bundesweite Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn hat am Mittwochmorgen in Mecklenburg-Vorpommern bereits zahlreiche Zugausfälle und -verspätungen verursacht. Der Ausstand im Personenverkehr habe um 2.00 Uhr begonnen, bestätigte die Deutsche Bahn. "Auch in Mecklenburg-Vorpommern ist der Zugverkehr massiv eingeschränkt", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Mittwochmorgen. Regional- und Fernzüge verkehren nach einem Ersatzfahrplan. "Dieser läuft bislang stabil", sagte der Bahnsprecher. So wird etwa auf der Linie RE 1 zwischen Rostock und Hamburg ein Ersatzangebot mit Zügen oder Bussen eingerichtet, ebenso auf den Linien RE 3, 4 und 5. Zu den bestreikten Linien gehört auch die Usedomer Bäder Bahn (UBB). Für diese Linien können weder reduzierter Fahrplan noch ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten werden, heißt von Seiten der Deutschen Bahn. Im Fernverkehr hat sie bundesweit 75 Prozent ihrer Fernzüge gestrichen.
Bereits am Morgen zeichneten sich Streikschwerpunkte im Osten Deutschlands ab, teilte die Deutsche Bahn mit. Trotz Ersatzfahrplan könne nicht garantiert werden, dass Reisende an ihr Ziel kommen. Nicht vom Streik betroffen sind die Verbindungen der Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG). Es könne jedoch zu Einschränkungen im Betriebsablauf sowie einer erhöhten Auslastung in den Zügen kommen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.![](/newspic/picid-2921044-20250216093307.jpg)
Am Abend gibt es die erste Viererrunde von Kanzlerkandidaten in der deutschen Fernsehgeschichte: In der Redeschlacht trifft Amtsinhaber Olaf Scholz von der SPD auf seinen Herausforderer von der Union, Friedrich Merz. Vervollständigt wird das sogenannte Quadrell von den Kanzlerkandidaten der Grünen und der AfD, Robert Habeck und Alice Weidel. Insbesondere die Themen Wirtschaft und Migration dürften bei dem politischen Schlagabtausch kontrovers diskutiert werden.