
Zahl der Ausbildungsverträge steigt in Rheinland-Pfalz
n-tv
Der Fachkräftemangel im Land ist groß. In manchen Branchen kann mehr als jeder zweite Betrieb die angebotenen Ausbildungsstellen nicht vollständig besetzen, mahnen die Kammern.
Mainz (dpa/lrs) - Die Zahl der Ausbildungsverträge geht in Rheinland-Pfalz nach oben. Die Industrie- und Handelskammern im Land verzeichneten bis Ende August insgesamt rund 12.000 neue Ausbildungsverhältnisse. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs um zwei Prozent, wie die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz in Mainz mitteilte. Gerade das kräftige Plus im Hotel- und Gaststättengewerbe habe zu dem Anstieg beigetragen.
Insgesamt nehme auch die Bedeutung von Zuwanderung für die Fachkräftesicherung zu. 18,4 Prozent mehr ausländische Auszubildende als im Vorjahr seien in Rheinland-Pfalz gestartet, teilte Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, für die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz mit.
Der rheinland-pfälzischen Wirtschaft fehlten in diesem Jahr nach Berechnungen der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz jedoch rund 50.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Besonders betroffen vom Fachkräftemangel seien nach wie vor die Industrie, das Gastgewerbe und der Handel, die dringend auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen seien. In diesen Branchen könne mehr als jeder zweite Betrieb die angebotenen Ausbildungsstellen nicht vollständig besetzen.

Bei einer Pressekonferenz sagt Russlands Präsident Wladimir Putin, mit der Einstellung der Kampfhandlungen einverstanden zu sein, stellt allerdings Bedingungen. Zum Beispiel müsse vor einer Waffenruhe geklärt sein, ob die ukrainischen Soldaten in Kursk ihre Waffen niederlegten und kapitulierten. Zudem müsse eine Waffenruhe "zu einem dauerhaften Frieden führen und die tiefer liegenden Ursachen dieser Krise angehen", meint Putin. Diese Ursachen sieht Russland nicht in seinem Angriffskrieg, sondern in der Fähigkeit der Ukraine, sich selbst zu verteidigen und seine Existenz aufrechtzuerhalten. Von den seit über drei Jahren formulierten Maximalforderungen des Kreml, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Ende der Ukraine bedeuten würden, rückt Putin weiterhin nicht ab. Die Reaktionen auf den Plattformen X und Bluesky: