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"Was gerade passiert, ist eigentlich eine zweite Nakba"
n-tv
Der israelische Historiker Tom Segev beschreibt die israelische Gesellschaft als unter Schock stehend und traumatisiert. Auf den Nahost-Konflikt blickt er mit Skepsis und Pessimismus. "Wissen Sie, ich bin so skeptisch, dass ich sogar meinem eigenen Pessimismus gegenüber skeptisch bin", sagt Segev im Interview mit ntv.de. Hoffnung macht ihm manchmal die Erinnerung an den Jom-Kippur-Krieg.
ntv.de: Sie haben schon vor einigen Jahren nicht sehr optimistisch in die Zukunft geblickt, wenn es um den israelisch-palästinensischen Konflikt ging. Aber hätten Sie sich je vorstellen können, dass Israel auf eine Art überfallen wird wie am 7. Oktober?
Tom Segev: Sie meinen, dass die Hamas in Israel einfallen wird …
… und es solche Massaker gibt, ja.
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Am Abend gibt es die erste Viererrunde von Kanzlerkandidaten in der deutschen Fernsehgeschichte: In der Redeschlacht trifft Amtsinhaber Olaf Scholz von der SPD auf seinen Herausforderer von der Union, Friedrich Merz. Vervollständigt wird das sogenannte Quadrell von den Kanzlerkandidaten der Grünen und der AfD, Robert Habeck und Alice Weidel. Insbesondere die Themen Wirtschaft und Migration dürften bei dem politischen Schlagabtausch kontrovers diskutiert werden.