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Thüringen startet Reparaturprogramm gegen Wegwerf-Mentalität
n-tv
Elektrogeräte schnell neu kaufen, wenn sie nicht mehr so richtig funktionieren? Geht es nach dem Thüringer Umweltministerium, soll es weniger Elektroschrott geben. Es lockt ein finanzieller Anreiz.
Erfurt (dpa/th) - Elektrogeräte reparieren statt wegwerfen - dazu will ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums die Thüringer animieren. Gewährt werde ein "Reparaturbonus" beispielsweise für Waschmaschinen, Staubsauger oder Laptops. Das Programm werde zusammen mit der Verbraucherzentrale am 15. Juni gestartet, kündigte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) an. Sie sprach von einem bisher in Deutschland einmaligem Projekt, das für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit defekten Haushaltsgeräten oder Mobiltelefonen und damit weniger Elektroschrott sorgen solle. Wer sein Elektrogerät reparieren lasse, solle die Hälfte der Kosten erstattet bekommen, so die Ministerin. In Anspruch genommen werden könnten bis zu 100 Euro pro Haushalt in diesem Jahr. "Wer sich gut um seine defekten Geräte kümmert, wird belohnt", äußerte Siegesmund. Ziel sei, Ressourcen zu schonen. Die staatliche Zuzahlung zu den Reparaturkosten könnte online in Anspruch genommen werden.
Es begann doch recht friedlich, gestern im Oval Office. Warum die Eskalation? Trump brauchte sie, um die Amerikaner auf seine Seite zu ziehen, sagt Politologe Thomas Jäger. Denn die große Mehrheit will der Ukraine weiter helfen. Darum solle Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu gebracht werden, dass er kapituliert.
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Was passiert, falls die USA die Unterstützung der Ukraine sofort kappen? Nichts scheint mehr sicher nach dem Disput zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Oberst Reisner sieht in dem Fall schwarz. Nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa.
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"Es war idiotisch, sich vor laufenden Kameras mit Trump zu streiten", sagt ein Oppositionspolitiker in Kiew. Insgesamt überwiegt allerdings die Solidarität mit Präsident Selenskyj. "Das Wichtigste für einen Präsidenten ist, den Respekt seines Volkes nicht zu verlieren", schreibt ein sonst eher Selenskyj-kritisches Medium.
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In den USA wird derzeit vieles infrage gestellt, was seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als selbstverständlich galt. Präsident Donald Trump und seine Regierung fordern die Gewaltenteilung heraus, wollen unter anderem die Behörden nach ihrem Gusto umkrempeln und die Macht aufs Weiße Haus konzentrieren. Verfolgen sie diesen Weg konsequent weiter, sieht der Politikwissenschaftler Kenneth Lowande die Demokratie enden. Selbst wenn das nicht geschieht - das politische System werde nie wieder so sein wie vorher, meint er.
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Binnen Wochen hat Donald Trump das US-Versprechen, die Ukraine zu unterstützen, komplett abgeräumt. Die Ukraine zählt nicht mehr, nur noch Kosten und Nutzen. Europa verlässt sich auf das US-Versprechen, es im Ernstfall mit Atomwaffen zu beschützen. Ist das langsam naiv? Trumps Regierung ließe Zweifel aufkommen, ob sie die Europäer im Krisenfall stützen würde, sagt Nuklear-Experte Liviu Horovitz von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).
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Aus dem Kanzleramt heißt es immer wieder: Es gibt keinen Anlass für eine engere Einbindung von CDU-Chef und Wahlsieger Friedrich Merz in aktuelle Regierungsgeschäfte - zumindest bis jetzt. Nach der Eskalation zwischen Trump und Selenskyj scheint Scholz seine Meinung geändert zu haben. Er greift zum Hörer.