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Raubmörder in Texas hingerichtet
n-tv
Ein Missverständnis in der Jury, ein ahnungsloser Psychiater: Die Hinrichtung des verurteilten Raubmörders Brent Brewer haben die juristischen Fehler nicht aufhalten können. Der 53-Jährige ist bereits der siebte Mensch, an dem in Texas in diesem Jahr die Todesstrafe vollstreckt wird.
Nach mehr als 30 Jahren in der Todeszelle ist im US-Bundesstaat Texas ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen den 53-jährigen Brent Brewer wurde am Donnerstag (Ortszeit) im Gefängnis der texanischen Stadt Huntsville mit einer Giftspritze vollstreckt, wie die Behörden mitteilten. Brewer hatte 1990 als 19-Jähriger bei einem Raubmord einen 66 Jahre alten Mann getötet. Die Beute betrug nur 140 Dollar. Das Opfer hatte Brewer und seine damalige Freundin zu einer Einrichtung der Heilsarmee gefahren, als es erstochen wurde. Brewer wurde 1991 zum Tode verurteilt, seine Freundin erhielt eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Das Todesurteil wurde 2009 in einem neuen Prozess überprüft und von den Geschworenen bestätigt. Allerdings sagte dabei ein Psychiater aus, der Brewer nie persönlich gesprochen hatte. Der Gutachter gab an, der Angeklagte habe "kein Gewissen" und werde in Zukunft erneut Gewalttaten begehen. Zwar wurde später in einem anderen Fall geurteilt, der Psychiater treffe seine Einschätzungen ohne wissenschaftliche Grundlage; ein Antrag, Brewers Hinrichtung deswegen auszusetzen, scheiterte aber vor Gericht.
In dem erneuten Urteil 2009 hatte eine Geschworene auch wegen eines Missverständnisses für die Todesstrafe gestimmt. Sie wollte eigentlich eine lebenslange Haftstrafe verhängen. Weil sie aber irrtümlicherweise davon ausging, dass auch mindestens zehn weitere Geschworene für eine Gefängnisstrafe stimmen müssen, stimmte sie schließlich der Todesstrafe zu. In Texas müssen die Geschworenen einstimmig für die Todesstrafe stimmen. Es gibt aber Kritik daran, dass die Anweisungen für die Jury missverständlich seien. Brewers Anwälte scheiterten mit dem Versuch, die Hinrichtung mit einem Gnadengesuch wegen dieses Missverständnisses zu verhindern.
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Achtung, Wortspiel. Es ist wirklich leicht, Fan von William Fan zu werden. Der Designer ist freundlich, fokussiert und seinem Gegenüber zugewandt. Man fühlt sich in seiner Gegenwart augenblicklich besonders, durchströmt von Kreativität, Ideen und Schönheit. In seinem Atelier und Laden in der großen Hamburger Straße trifft er sich mit ntv.de und erzählt von seinen Anfängen, seinen Vorbildern, seinen Plänen und der aktuellen Kollektion. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Vor allem, da seine exquisite Mode aus Stoffresten hergestellt wird. Nachhaltiger geht es nicht. Denn ja, Kleidung mag manchen Menschen banal vorkommen, aber haben Sie jemals einen Mantel getragen, der sie drei Zentimer größer und drei Kilo weniger erscheinen lässt? Dessen Stoff sich so leicht anfühlt und gleichzeitig edel? Ein Stoff, der übrigens übrig war. Nein? Schade, denn dann haben Sie noch nie etwas, zum Beispiel, von William Fan, getragen.