
R. Kelly steht wieder vor Gericht
n-tv
Ein Gericht in New York hat R. Kelly bereits zu einer 30-jährigen Haftstrafe verurteilt. Dabei wird es womöglich nicht bleiben. In Chicago sitzt der einstige R&B-Superstar erneut auf der Anklagebank. Nun geht es unter anderem um den Fall einer damals 14-Jährigen, deren Missbrauch Kelly 2002 gefilmt haben soll.
Zum inhaltlichen Start des neuen Prozesses gegen Ex-Popstar R. Kelly hat die Staatsanwaltschaft schwere Vorwürfe gegen den 55-Jährigen erhoben. "Der Angeklagte Robert Kelly hatte Sex mit mehreren Kindern. Er machte Videobänder von sich selbst beim Sex mit kleinen Kindern", sagte Ankläger Jason Julien dem TV-Sender CNN zufolge in seinem Eröffnungsplädoyer in Chicago. Julien kündigte außerdem an, dass ein mutmaßliches Opfer Kellys aussagen werde: Die damals 14-Jährige war demnach in einem vor über 20 Jahren gedrehten und weltbekannt gewordenen Video zu sehen. Darin soll der Musiker sie sexuell missbraucht und auf sie uriniert haben.
Nur wenige Wochen nach seiner Verurteilung zu 30 Jahren Haft wegen des Missbrauchs Minderjähriger in New York ist Kelly in Chicago in 13 Punkten angeklagt: unter anderem wegen der Herstellung von Kinderpornografie in mehreren Fällen, der Verleitung Minderjähriger zu sexuellen Handlungen und der Behinderung der Justiz. Auch zwei seiner früheren Angestellten sind angeklagt.
Das Video mit der damals 14-Jährigen wird in dem Prozess eine zentrale Rolle spielen. Kelly war in einem früheren Prozess zu dem Fall 2008 freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm nun vor, das Opfer damals unter Druck gesetzt zu haben, damit sie nicht in dem Prozess aussagt.

Ein Tanklaster ist in Ubstadt-Weiher nördlich von Karlsruhe mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge stehen nach Angaben der Polizei in Flammen. Eine massive Rauchwolke steigt in die Luft. Ein Mensch sei mutmaßlich schwer verletzt, sagte eine Polizeisprecherin. Hinweise auf eine größere Zahl Verletzter oder gar Toter gibt es ihren Angaben zufolge bislang nicht.

Eine Kollision, Explosionen, Feuer - und womöglich katastrophale Folgen für die Umwelt: Wegen eines Schiffsunglücks vor der britischen Nordseeküste läuft seit Montagvormittag ein Großeinsatz. Warum der Frachter "Solong" der Hamburger Reederei Ernst Russ AG gegen den vor Anker liegenden Öltanker "Stena Immaculate" prallte, ist noch unklar. Was bislang über die Schiffskollision bekannt ist: