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Kritik aus Handwerk: "Meisterschüler fürchten Bürokratie"
n-tv
Halle (dpa/sa) - Die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Halle haben die zunehmende Bürokratie im Land kritisiert. "Einer Umfrage im Handwerk nach haben vier von fünf Meisterschülern keine Lust auf eine Selbstständigkeit, weil sie die Bürokratie fürchten", sagte der Präsident der Handwerkskammer Halle, Thomas Keindorf, am Dienstag. Dadurch verschärfe der Staat die Fachkräfteproblematik zusätzlich.
"Für zwei Menschen, die altersbedingt den Arbeitsmarkt verlassen, rückt nur ein junger Mensch nach", sagte der Präsident der IHK, Steffen Keitel. "Und dieser junge Mensch landet aktuell eher in der Verwaltung als in der Privatwirtschaft." Aber gerade in der Privatwirtschaft werde der Wohlstand gesichert. Die beiden Kammern forderten eine stärkere Digitalisierung der Verwaltung, einen konsequenten Bürokratieabbau und eine bessere Rechtsetzung, die mehr auf Anreize setze und weniger auf Ge- und Verbote.
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Am Abend gibt es die erste Viererrunde von Kanzlerkandidaten in der deutschen Fernsehgeschichte: In der Redeschlacht trifft Amtsinhaber Olaf Scholz von der SPD auf seinen Herausforderer von der Union, Friedrich Merz. Vervollständigt wird das sogenannte Quadrell von den Kanzlerkandidaten der Grünen und der AfD, Robert Habeck und Alice Weidel. Insbesondere die Themen Wirtschaft und Migration dürften bei dem politischen Schlagabtausch kontrovers diskutiert werden.