Homophobe Attacke auf Ralf Schumacher: F1-Star rügt Vater
n-tv
Der Vater von Sergio Pérez hat die Kritik an seinem Sohn satt. Er leistet sich dabei eine homophobe Entgleisung gegen Ralf Schumacher, die auch Kritik vom Formel-1-Piloten auslöst. Er distanziert sich vor dem Rennen in Las Vegas von den Worten.
Formel-1-Fahrer Sergio Pérez hat seinen Vater für homophobe Äußerungen über den ehemaligen Rennfahrer Ralf Schumacher kritisiert. "Zunächst einmal bin ich mit keinem seiner Kommentare einverstanden", sagte der Red-Bull-Pilot aus Mexiko am Randes des Rennens in Las Vegas bei Sky Sports: "Ich denke, er hat in dieser Hinsicht einen Fehler gemacht. Ich teile keine seiner Ansichten." Gleichzeitig könne er aber "nicht kontrollieren, was mein Vater sagt, ich kann nur kontrollieren, was ich sage", betonte der 34-Jährige in den USA.
Ralf Schumacher, der Bruder von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und Vater eines Sohnes, hatte in der Vergangenheit im TV-Sender Sky den formschwachen Sergio Pérez immer wieder kritisiert. Er hat zuletzt sogar bezweifelt, dass der Routinier die Saison für den Rennstall von Weltmeister Max Verstappen überhaupt zu Ende fahren dürfe. Schumacher hatte im Sommer seine Homosexualität öffentlich gemacht.