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Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt weiter: 5409 neue Fälle
n-tv
Hamburg (dpa/lno) - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Dienstag den dritten Tag in Folge gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Ansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche mit 2038,9 an - nach 2104,8 am Montag. Vor einer Woche waren es 1999,4 gewesen. Die Sozialbehörde weist aber nach wie vor darauf hin, dass es aufgrund der hohen Fallzahlen zu Verzögerungen kommen kann und deshalb davon ausgegangen werden müsse, dass die tatsächliche Inzidenz höher liege.
Insgesamt wurden binnen eines Tages 5409 Fälle neu gemeldet - 2353 mehr als am Montag, aber 1254 weniger als vor einer Woche. Damit haben sich in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 258.345 Menschen infiziert - davon gelten 153.500 nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen stieg demnach um 3 auf 2136.
Auf Basis einer anderen Berechnungsmethode gab das RKI am Montag für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1598,4 an. Damit weist die Hansestadt den bundesweit zweithöchsten Wert hinter Berlin (1761,5) auf. Bundesweit gab das RKI bei 78.318 registrierten Corona-Neuinfektionen eine Inzidenz von 1206,2 an.
Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Montag (Stand 12.00 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und- Notfallmedizin (Divi) 74 Covid-19-Patienten behandelt, 3 weniger als am Vortag. 33 von ihnen mussten invasiv beatmet werden, 6 weniger als am Vortag. Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt (Stand Montag) mit 530 an, davon 81 auf Intensivstationen. Das waren 3 weniger - beziehungsweise 6 mehr - als zuletzt am Freitag gemeldet.